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Einblick in die Arbeit von Ecclesia-Kunden

Im Zuge des Projekts Seitenwechsel verbringen wir eine Woche bei Eben-Ezer.

Im Rahmen meiner Ausbildung bei der Ecclesia Gruppe durfte ich, Ann-Kathrin Bracht, gemeinsam mit weiteren Azubis meines Jahrgangs eine Woche am Projekt Seitenwechsel teilnehmen. Dabei erhalten wir Einblicke in die Arbeit von Ecclesia-Kunden – in unserem Fall der Stiftung Eben-Ezer, die sich für Teilhabe und Inklusion einsetzt. Sie betreibt sowohl Wohnheime als auch Werkstätten und ein Café, setzt sich für gesundheitliche Förderung ein und bietet verschiedene integrative Projekte an.

Beim Kennenlernen werden Bedenken ausgeräumt
Die Woche startete für uns mit einer Willkommensveranstaltung am Hauptstandort von Eben-Ezer in Lemgo. In angenehmer Atmosphäre stellten uns die Auszubildenden der Stiftung die Arbeit und Geschichte von Eben-Ezer vor. Anschließend sprachen wir darüber, welche Erwartungen, aber auch Bedenken wir in Bezug auf die vor uns liegende Woche hatten. 

Für die kommenden Tage wurden wir auf verschiedene Einrichtungen aufgeteilt. Ich war in einer Förderstätte. Hier leben erwachsene Menschen mit Behinderung, die im Alltag besonderer Förderung und Betreuung bedürfen. Am Dienstag zeigten mir die Mitarbeitenden vor Ort zunächst die Anlage und ich lernte die Wohnsituation der Betreuten kennen. Die Bewohnerinnen und Bewohner selbst traf ich bei einem anschließenden Spaziergang.

Ein Höhepunkt ist das Tierprojekt
Der Mittwoch war für mich ein Highlight. Da sind wir mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu einem Tierprojekt der Stiftung gefahren. Vor Ort konnten sie Esel striegeln und mit ihnen spazieren gehen. Mich hat sehr berührt zu sehen, wie glücklich sie beim Kontakt mit den Tieren waren.

Zum Abschluss haben wir am Freitag gemeinsam im Café Vielfalt, dem integrativen Café von Eben-Ezer, zu Mittag gegessen. Dabei haben wir über unsere Erfahrungen gesprochen und diese mit unseren Erwartungen vom Anfang der Woche verglichen. 

Eine Erfahrung, die Dankbarkeit lehrt
Zu Beginn hatte ich Sorge, etwas falsch zu machen. Ich habe aber auch gehofft, tolle Erfahrungen zu sammeln und interessante Menschen kennenzulernen. Im Laufe der Woche habe ich dann spannende Einblicke in die Arbeit der Stiftung und das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner der Förderstätte erhalten.

Jetzt habe ich umso größeren Respekt davor, was die Mitarbeitenden von Eben-Ezer täglich leisten. Für mich selbst habe ich gelernt, wie wichtig es ist, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. Es gibt so vieles, worüber ich glücklich sein kann. Dafür – und für die gesamte Erfahrung im Projekt Seitenwechsel – bin ich sehr dankbar. 
 

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